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Und wie die Sonne lachte…

Ich möchte still am Wege stehn
und möcht‘ es Frühling werden sehn,
ich könnt‘ noch immer wie ein Kind
bei jeder kleinen Knospe säumen!
Und klänge in den kahlen Bäumen
ein Vogeltriller… ach, ich könnt‘,
mir einen langen Sommer träumen
voll Klang und Glanz und Sonnenschein
und glücklich sein!

Cäsar Otto Hugo Flaischlen: Ich möchte still am Wege stehn

Der schwäbische Schriftsteller und Journalist Flaischlen (1864 – 1920) war Anfang des 20. Jahrhunderts ein bekannter Lyriker und Mundartdichter. Die Auflagen einiger seiner Werke erreichten weit über hunderttausend Exemplare. Heute ist er in Vergessenheit geraten. Sein Gedicht „Hab Sonne im Herzen“ nach der Melodie „Der Mai ist gekommen“ dürfte vielen allerdings noch bekannt sein.

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Shifting Boundaries

p1180018„Die Vorstellung, dass Grenzen trennen, ist gegenwärtig für unser Denken bestimmend. Grenzen geben aber auch Dingen erst ihre Kontur, einen Umriss und Unterscheidungsmerkmale. Für Gestalt und Form ist die Grenze unerlässlich. Doch werden Grenzen überhaupt erst dann spürbar, wenn sie berührt, überschritten, verschoben werden.“

So heißt es in der Einleitung zur Ausstellung Shifting Boundaries: Landscapes of Ideals and Realities, die gerade im Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen eröffnet wurde. Zwölf europäische FotografInnen aus neun Ländern interpretieren das Thema auf je eigene Weise, zeigen Grenzen auf: zwischen Ländern, zwischen Alt und Neu, Vergangenem und Gegenwärtigem, Leben und Tod… In der Ukraine, in Polen und Ungarn, in Italien, Norwegen und Österreich.

Auf drei Arbeiten möchte ich besonders hinweisen, weil mir ihre narrative Kraft so gut gefallen hat. Da ist einmal die Porträt-Reihe Today I am a Human des Norwegers Eivind H. Natvig. Natvig zeigt Gesichter von Palästinensern, die 1948 aus den Dörfern des zukünftigen Staates Israel vertrieben wurden und Zuflucht in Norwegen fanden. Die Gesichter sind mit aktuellen Straßenszenen aus Israel und den palästinensischen Gebieten unterlegt. Plastischer kann man die Vielschichtigkeit dieser Leben, das Ineinander von alter und neuer Identität kaum zeigen.

Eine starke Anziehung geht von den 14 großformatigen Farbaufnahmen des Hamburgers Robin Hinsch aus dem Grenzland zwischen West- und Ost-Ukraine aus. Die fotografierten Szenen liegen in einem Dämmerlicht, dem man nicht ansieht, ob es demnächst dunkel oder hell werden wird. Der junge Soldat unterm Baum, die von Panzerspuren zerfurchte Landschaft, sie strahlen vor allem eines aus: unendliche Erschöpfung.

Eine ebenso kluge wie humorvolle Reise durch ein Land der Gegensätze und Grenzland par excellence präsentiert der Berliner Jakob Ganslmeier mit der Serie Lovely Planet: Polen. Ganslmeier verbindet 23 kleinformatige fotografische Reiseskizzen mit kongenialen Begleittexten zu einer Art Reiseführer, „in dem die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen“.

Die Ausstellung in den Deichtorhallen (U Steinstraße) ist bis zum 1. Mai geöffnet. Am 29. März um 19 Uhr beginnt im Körber-Forum (U Baumwall) ein Künstlergespräch u.a. mit Robin Hinsch und Jakob Ganslmeier.

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Harmonie mit Ente

P1140540Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze.

Sie verstehen nicht, wie das eine auseinanderstrebend ineinanderstrebt, wie gegeneinanderstrebend sich Bogen und Leier verbinden.

Heraklit: Fragmente

Und dass gestern die Welt unterging und sich heute aus den Fluten erhob, als könne sie kein Wässerchen trüben, lässt nicht nur Entenherzen höher schlagen.

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Oh lustvoll ist’s…

p1170779… übers Moor zu gehn,

p1170810wenn der grundlose See den Himmel in sattem Blau spiegelt

p1170798und die Heide vom Vorjahr schimmert, als sei sie aus schwerem Gold.

p1170807Die Fotos habe ich vor ein paar Tagen im Wittmoor im Norden Hamburgs gemacht und poste sie mit herzlichen Sonn-tagsgrüßen gegen das schmutzige Grau, das nicht nur den Himmel über dem kleinen See zurückerobert hat.

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Zweierlei Maß

p1170756Dass ein Seemann zwar kein Kind von Trrrraurigkeit, aber kaum für die Trrrreue gemacht ist, wissen wir spätestens, seit Hans Albers La Paloma, die Taube, besang:

Auf, Matrrrrosen, ohé! / Einmal muss es vorbei sein / Nur Erinnerung an Stunden der Liebe / Bleibt noch an Land zurück. / Seemanns Brrrraut ist die See / Und nur ihr kann er trrrreu sein…

Für die zwischenmenschliche Treue war, wenn überhaupt, die Braut an Land zuständig. Auf die Treueste unter den Treuen stieß ich kürzlich vor dem Haus der Schiffszimmerer-Genossenschaft in Hamburg-Winterhude. Die namenlose Kaufmannstochter hatte sich in alten Zeiten einem jungen Schiffszimmerer versprochen, wie es so schön heißt. Ihr Vater wollte die Ehe jedoch erst zulassen, wenn der Bräutigam sich auf See bewährt hatte. Es kam, wie es kommen musste: Gleich auf seiner ersten Fahrt fand der junge Mann den Seemannstod. Seine Braut blieb ihm treu und starb als Jungfrau. Ihr zu Ehren brachten die Schiffszimmerer ihr Standbild an einem Haus in der Hamburger Speicherstadt an und schmückten es mit einem Kranz, wenn sie mit festlichen Reden der Jungfrau und ihres Verlobten gedachten. 1684 wurde das Kranzhaus durch Feuer zerstört. Ein Jahr später errichtete es das Schiffbauamt neu. 1888 musste es Hamburgs Zollanschluss an das Deutsche Reich weichen. 1930 schließlich baute die Schiffszimmerer-Genossenschaft das Haus in der Großheidestraße in Winterhude. Die Kaufmannstochter, ein Schiffsmodell fest in beiden Händen, scheint von ihrem luftigen Ausguck noch heute nach dem toten Liebsten Ausschau zu halten.

p1170758Auf meinem Spaziergang traf ich übrigens nicht nur die treue Seemannsbraut sondern im benachbarten Barmbek außerdem noch eine „Träumende“ (vor der Baugenossenschaft Dennerstraße)…

p1170764… sowie zwei „Terracottajungfrauen“ (am Eingang zum Daniel-Bartels-Hof). Alle vier waren meiner Aufmerksamkeit bis dahin total entgangen.

p1170772Bei so viel holder Weiblichkeit war ich wirklich froh, am Ende, schon an der Grenze zum Stadtteil Dulsberg, auch noch auf das passende Mannsbild zu stoßen: einen waschechten Schiffszimmerer vor dem Heinrich-Groß-Hof am Pinelsweg.

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Frost is in the air

P1000259Und schon liegt der alte Wasserturm nicht mehr im Sternschanzenpark sondern in einem Zauberwald. Dabei ist die Geschichte dieses Ortes wenig idyllisch. Noch bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Grünanlage Teil der Hamburger Stadtbefestigung. Als Sternschanze bezeichnete man Verteidigungsbauten in Form von mehrzackigen Sternen außerhalb der eigentlichen Stadtmauern. 1866 baute die Altona-Kieler-Eisenbahn-Gesellschaft südlich der Sternschanze eine Verbindung zwischen der damaligen Stadt Altona und den Hamburger Bahnhöfen.  Dadurch wurde der heutige Park vom Rest der Wallanlagen abgetrennt und schließlich als öffentliche Grünanlage zugänglich gemacht. Der backsteinerne Turm auf dem Hügel im Park entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und war einmal Europas größter Wasserturm. Ziemlich genau hundert Jahre nach seiner Errichtung wurde er zum Sterne-Hotel, was eine Menge Proteste unter den Bewohnern der Schanze auslöste. Wie gesagt: Idyllisch ist sie nicht, die Vergangenheit dieses sehr lebendigen und bisweilen sogar zauberischen Ortes mitten in der Stadt.

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Basislager am Grenzstein

p1150381Ich habe schon einige Berge bestiegen. Auch ein paar Viertausender waren dabei. Aber auf dem höchsten Gipfel von Wo-auch-immer hatte ich noch nie gestanden. Dabei liegt einer gleich vor der Haustür. Der Hasselbrack, die höchste natürliche Erhebung Hamburgs, ist nicht gerade ein K2, zugegeben, eher so eine Art H null mit seinen gerade einmal 116 Metern über dem Meeresspiegel. Aber er hat es in sich. Dieser Berg könnte mein Ithaka werden, dachte ich einen flüchtigen Moment lang, als ich zum zweiten Mal die Asphaltstraße entlang fuhr, die sich endlos und schnurgerade durch das Wohngebiet im äußersten Südwesten der Stadt zieht.

„…Und immer habe Ithaka vor deinem Geist. / Dort anzukommen ist deine Bestimmung. / Doch sollst du die Reise ja nicht übereilen. / Es ist viel besser, sie dauert viele Jahre, / so dass du nunmehr alt geworden auf der Insel anlegst, / reich an alldem, was du unterwegs gewonnen, / ohne zu hoffen, dass dir Ithaka Reichtümer schenkt…“

Konstantinos P. Kavafis (1863 – 1933), griechischer Dichter

Ich weiß, ich übertreibe maßlos. Aber wer hätte auch ahnen können, dass die größte Schwierigkeit darin bestehen würde, den Berg überhaupt zu finden? Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Gipfelversuch im Grenzgebiet zwischen Hamburg und Niedersachsen, das „vom Höhenzug der Harburger und Schwarzen Berge mit ihren steilen Anstiegen, weiten Ausblicken und tief eingeschnittenen Tälern“ geprägt wird, wie dem Wanderer auf einer Infotafel am Tor zu Hamburgs „Hoch im Süden“ verheißen wird.

Bis zum Moisburger Stein, der letzten verbliebenen Grenzmarkierung aus uralten Zeiten, war ich gut vorangekommen. Zuerst mit der S-Bahn bis zur Station Neugraben, dann mit dem Bus der Linie 240 bis zur Endstation Waldfrieden. Dass ich mich einer Gegend näherte, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, hatte sich beim Lesen der Straßennamen zur Linken und Rechten der endlosen Asphalttrasse bereits angekündigt: neben Heidrand, Waldschlucht und Quellgrund freute ich mich über den Kiepenkerlsweg – und ganz besonders über Lüttmattensteed, eine Reminiszenz an den kleinen Hasen Martin (Lütt Matten), der so gerne tanzte, dass er sogar Reineke Fuchs (Reinke Voss) die Hand reichte. Ein tödlicher Fehler, wie man in dem plattdeutschen Gedicht „Matten Has“ des Dithmarscher Lyrikers und Schriftstellers Klaus Groth nachlesen kann.

Am „Waldfrieden“ warf ich noch rasch einen Blick auf die Infotafel, auf der neben den Zeilen über die wilde Bergwelt auch eine Karte vom Regionalpark Rosengarten prangt. Dann lief ich hinein in den Wald, ignorierte Wegweiser nach links Richtung Kiekeberg-Museum und Wildpark Schwarze Berge und erreichte keinen Kilometer, nachdem ich aus dem Bus gestiegen war, den Moisburger Stein.

p1130673Seit 1750 markiert er die Grenze zwischen Harburg (Hamburg) und Moisburg (Niedersachsen). Davon erzählen die in den Stein gemeißelten römischen Ziffern und die Initialen von König Georg II., damals König von Großbritannien und Irland und Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg. Und das Symbol der Wolfsangel natürlich. In Stein gehauen kennzeichnete es bereits Anfang des 17. Jahrhunderts die Grenze zwischen Braunschweig-Lüneburg und Hessen. Später wurden Wolfsangeln auch direkt mit dem Reißhaken in die Rinde von Bäumen gerissen, um Forstreviere abzustecken.

Der Moisburger Stein ist der letzte von fast 900 Grenzsteinen, die einst den königlichen Forst vom Bauernwald trennten. Schade. Die Steine wären ein schöner Wegweiser zum Gipfel gewesen, der – wie ich gelesen hatte – nur wenige Meter neben der Grenze liegt. Wegweiser gibt es in der Gegend viele: zum Kiekeberg und zum Moisburger Stein, zur Schulenburgseiche und zur Großmoddereiche, nur nicht zum Hasselbrack. Natürlich könnte man GPS benutzen, aber ohne kam ich mir irgendwie zünftiger vor. Keine Sorge, ich bemühe jetzt nicht den Vergleich zur Bezwingung eines Achttausenders ohne zusätzlichen Sauerstoff…

Der vage Grenzverlauf in meinem Kopf führte nicht nur nach Süden, sondern auch ein Stück nach Westen. Das hieß, ich musste irgendwo rechts abbiegen. Aber wo genau? Um es kurz zu machen: Ich probierte jeden Abzweig, jeden Pfad nach rechts, ich stieg auf jede Anhöhe. Die auf der Infotafel angeführten „weiten Ausblicke“ suchte ich vergeblich. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass das Überschreiten der Baumgrenze seine Vorteile hat. Mount Hasselbrack kümmerte das wenig, er hielt sich bedeckt.

Man hätte darauf kommen können, bei dem Namen. „Brack“ ist die plattdeutsche Bezeichnung für eine tiefe Kuhle, die durch einen Deichbruch infolge einer Sturmflut entstanden ist, also nichts anderes als ein See oder Teich. Und „Hassel“ leitet sich von Haselstrauch ab. Wieviel Größe und Majestät ist von einem Berg zu erwarten, der „Haselstrauch an der Wasserkuhle“ heißt?

p1130751Als ich in einen besonders modderigen Waldweg einbog, an dessen sichtbarem Ende es sanft bergauf ging, wähnte ich mich schon fast am Ziel. Aber wieder Fehlanzeige. Ich fragte walkende Menschen, die irgendwie einheimisch aussahen, ob sie sich in der Gegend auskennen. Ein bisschen, erwiderten sie mit hanseatischem Understatement. Vor allem die Männer freuten sich sichtbar, einer verirrten Spaziergängerin weiterhelfen zu können. Aber auch sie mussten passen, vom Hasselbrack hatten sie nie gehört, zückten hilfsbereit das Handy… kein Empfang. Das war mir auch schon so gegangen. Es folgten aufmunternde Worte und die Ermahnung, doch unbedingt auf den Weg zu achten: Man könne sich hier leicht verlaufen… Ach was!

Zum Glück hatte ich Wasser und Müsliriegel dabei. Nach ein paar Stunden fröhlichen Herumstreifens und der Bekanntschaft mit Dutzenden wunderschöner Hohlwege sank die Sonne merklich und ich beschloss, die Expedition an einem anderen Tag fortzusetzen. Wie viele Bergsteiger sind schließlich wieder und wieder ins Basislager des Mount Everest zurückgekehrt?

p1130671Ich kehrte zum Moisburger Stein zurück, meinem Basislager am Mount Hasselbrack. Auf der Infotafel hatte ich noch einmal den Grenzverlauf im Kopf mit dem auf der Karte verglichen – und probierte es zur Abwechslung mit Linksabbiegen. Was ich beibehielt, war die Strategie von der rechten Seite, dem einmal eingeschlagenen Weg eine Weile zu folgen. „Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.” Samuel Beckett hätte mich verstanden, glaube ich.

Der neue Weg ließ sich gut an: Matsch und Baumwurzeln stellten die Trittsicherheit sofort auf die Probe, während eine lange sanfte Steigung dem Körper Gelegenheit bot, sich allmählich an die Höhe zu gewöhnen. Dazu der Gesang der Vögel und der würzig-schwere Geruch von Mischwald nach ausgiebigem Regen. Nun schon gut akklimatisiert, fielen auch einzelne Steilpassagen nicht schwer. Steil, naja… so steil eben, wie das in einer Gegend möglich ist, in der die Todeszone bei hundert Metern über Normalnull beginnt.

p1130800Was soll ich sagen: Der Weg ließ sich nicht nur gut an, er hielt auch, was er versprochen hatte. Vielleicht eine halbe Stunde nach Verlassen des Basislagers erblickte ich auf einer Anhöhe ein richtiges Gipfelkreuz, wie man es aus der alpinen Bergwelt kennt. Und gleich daneben einen Findling, der auf Hamburgs höchsten Punkt verweist. In den weichen Waldboden daneben ist eine Kiste aus Blech eingelassen, in der sich neben allerlei Andenken und Devotionalien auch ein ordentliches Gipfelbuch befindet.

p1150360Auf der anderen Seite des Ensembles schmiegt sich eine alte Buche an den Hang (sie ist auf dem Bild ganz oben zu sehen) und entzieht sich so dem Sog der Tiefe. Aus der waren gerade zwei Mountainbiker in die Höhe gestrampelt. „Hard Rock Cafe“ las ich auf dem Shirt des einen, „High Performance“ auf dem des anderen. Ausdenken kann man sich so etwas nicht.

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Rolling Stones

p1160744Wie eine Steinlawine rollte die Herde den sanften Hang hinab zum Talgrund. Graue und braune Schafe, auch ein paar schwarze waren darunter. Begleitet wurden sie von einer Schäferin und ihrem Assistenten. Und mehreren Hunden. Die Schäferin rief den Hunden mit lauter Stimme Kommandos zu. Der Assistent sagte nichts. Wie aufgezogen kreisten die Hunde in Höllentempo um die Herde, dass einem vom Zusehen ganz schwindlig werden konnte. Das permanente Kreisen der Hunde sorgte dafür, dass auch die Herde selbst stets rund war. Mal wie mit dem Zirkel gezogen, mal eher eiförmig bewegte sich der Kreis durchs Tal, der nächsten sanften Anhöhe entgegen.

p1160750Staunend sah ich dem Treiben zu und dachte an zwei alte spanische Schäfer, die so viel stiller mit ihren Herden übers Land gezogen waren. Aber vielleicht ist das auch nur in der Erinnerung so.