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Nordisch by nature

P1150606Hier ist ja nichts! Das Gesicht der älteren Berlinerin ist eine Mischung aus Staunen und Entsetzen, der Vorwurf in ihrer Stimme nicht zu überhören. Kein Wasser, sagt sie. Noch nicht mal Strand. Wann immer sie über den Deich geschaut habe, sei das so gewesen, nun schon den dritten Tag.

P1150577Der Deich, das ist die Trennlinie. Mit jedem Schritt den grünen Wall hinauf wird der Wind stärker. Sobald du oben stehst und dir die flatternden Haare aus dem Gesicht streichst, gibt es keine Grenzen mehr. So weit reicht der Blick, dass du meinst, die Krümmung der Erdoberfläche zu sehen.

P1150643Das ist’s, was mich hier so entzückt:
Diese unbedingte Weite,
dieser Horizont in Tief‘ und Breite
verschwenderisch hinausgerückt.

Christian Morgenstern: Weiter Horizont

P1150802Was du siehst, erscheint dir vielleicht nicht spektakulär. Links viele Kilometer Deich. Rechts viele Kilometer Deich. Vor dir ein paar Strandkörbe. Oder Schafe. Dahinter die Nordsee. Kann sein, sie ist gerade wieder einmal nicht da und du erkennst nur so ein schmales Geriffel weit draußen.

P1150677Und mittendrin Neptuns Schloss, das eigentlich eine Bohrinsel ist.

P1150615Zwischen Salzwiesen und Watt führt ein steinerner Damm hinaus aufs offene Meer. Und während ein vielstimmiger Vogelchor sogar den Wind übertönt, wird dein Atem allmählich tief und ruhig.

P1150581Es schmückt sich das Watt in den Farben des Himmels. Zuerst in allerlei Grau- und Blautönen.

P1150665Später am Nachmittag glitzert es in silberner Robe. Das ist die Zeit, in der ein Spaziergang Richtung Horizont besonders magisch ist.

P1150823Marie! ruft ein junger Vater seiner kleinen Tochter zu. Weißt du, was das Besondere ist: Wir laufen auf dem Meeresboden! Marie ist das egal. Ihr Himmel ist schlammfarben. Beseeligt vom Schmatzen des Schlicks unter ihren nackten Füßchen gräbt sie mit beiden Händen nach Muscheln und Wattwürmern.

P1150725Am Abend glüht das menschenleere Watt noch einmal in Orange, Rot und Rosé, bevor es erlischt.

P1150738Ans Haff nun fliegt die Möwe,
Und Dämmerung bricht herein;
Über die feuchten Watten
Spiegelt der Abendschein.

Graues Geflügel huschet
Neben dem Wasser her;
Wie Träume liegen die Inseln
Im Nebel auf dem Meer.

Ich höre des gärenden Schlammes
Geheimnisvollen Ton,
Einsames Vogelrufen –
So war es immer schon.

Noch einmal schauert leise
Und schweiget dann der Wind;
Vernehmlich werden die Stimmen,
Die über der Tiefe sind.

Theodor Storm: Meeresstrand

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Das Blaue vom Himmel

P1100559Fahre mit der Eisenbahn,
fahre, Junge, fahre!
Auf dem Deck vom Wasserkahn
wehen deine Haare.

Tauch in fremde Städte ein,
lauf in fremden Gassen;
höre fremde Menschen schrein,
trink aus fremden Tassen.

Flieh Betrieb und Telefon,
grab in alten Schmökern,
sieh am Seinekai, mein Sohn,
Weisheit still verhökern.

Lauf in Afrika umher,
reite durch Oasen;
lausche auf ein blaues Meer,
hör den Mistral blasen!

Wie du auch die Welt durchflitzt
ohne Rast und Ruh –:
Hinten auf dem Puffer sitzt
du.

Kurt Tucholsky: Luftveränderung

P1100562So wunderbar blau war die Nordsee im August 2015. Will doch mal schauen, welche Farbe sie in diesem Sommer hat…

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Für D. – Gute Reise

DSC_00251112Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff: Mondnacht

DSC_02271085Es gab viel zu erledigen, und der türkische Imbiss auf dem Weg von A nach B kam mir gerade recht. Ich bestellte einen Milchkaffee zum Mitnehmen, fragte nach einer Kleinigkeit zu essen, ebenfalls zum Mitnehmen. Nein keine türkische Pizza. Ich esse kein Fleisch. Ach, Vegetarierin? Das junge Paar am Nebentisch schaltet sich ein. Für den kleinen Sohn bestellen sie gern den panierten Blumenkohl. Den gibt es auch mit Salat und Schafskäse im Brot. Sehr zu empfehlen und sehr praktisch, um ihn unterwegs zu essen. Gerade wird die Portion für den Kleinen serviert. Ob ich mal probieren wolle? Die junge Mutter schneidet mundgerechte Häppchen, der Vater hält mir lächelnd den Teller hin. Ach D., das hätte dir gefallen!

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Abel steh auf

P1150399Während der ersten vierzig Fahrradkilometer nahm ich kaum etwas wahr. Weder die Siedlungen noch die Wiesen und Wälder, die ich mit kräftigem Tritt hinter mir ließ. Ich aß nichts und trank auch nur wenige Schluck Wasser. Dass es warm war, spürte ich an dem Schweiß, der mir den Rücken hinunter lief.

P1150405Wenn der Kopf übervoll und zugleich leer ist und die Augen nichts mehr sehen, ist körperliche Anstrengung eine Möglichkeit, sich (wieder) zu spüren und in Verbindung mit der Umgebung zu kommen.

P1150436Abel steh auf. Wie ein Mantra trat ich die Titelzeile eines Gedichts von Hilde Domin, das ich am Vorabend gelesen hatte, in die Pedale. Abel steh auf / es muss neu gespielt werden / täglich muss es neu gespielt werden / täglich muss die Antwort noch vor uns sein / die Antwort muss ja sein können / wenn du nicht aufstehst Abel / wie soll die Antwort / diese einzig wichtige Antwort / sich je verändern…

Als hätte sie es diese Woche geschrieben.

P1150443 Die Fotos stammen von den letzten zwanzig Kilometern der Tour.

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An die Wolken

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Und immer wieder,
wenn ich mich müde gesehn
an der Menschen Gesichtern,
so vielen Spiegeln
unsäglicher Torheit,
hob ich das Aug
über die Häuser und Bäume
empor zu euch,
ihr ewigen Gedanken des Himmels.
Und eure Größe und Freiheit
erlöste mich immer wieder,
und ich dachte mit euch
über Länder und Meere hinweg
und hing mit euch
überm Abgrund Unendlichkeit
und zerging zuletzt
wie Dunst,
wenn ich ohn‘ Maßen
den Samen der Sterne
fliegen sah
über die Äcker
der unergründlichen Tiefen.

Christian Morgenstern: An die Wolken

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Vom Wandern

IMG_7122Die meisten werden an mehr oder weniger unberührte Natur denken, aber wandern kann man im Prinzip überall. Ich bin zum Beispiel kürzlich 100 Kilometer durch Hamburg gegangen, in einem großen grünen Kreis einmal um das Rathaus herum, vom Fähranleger Teufelsbrück bis nach Finkenwerder auf der anderen Elbseite. Durch Parks und Kleingartensiedlungen, durch Wald und Wiesen, an Bächen, Flüssen und Seen entlang, über Friedhöfe und manchmal auch Straßen. Vordergründig ging es darum, die neuen Wanderschuhe einzulaufen und ein bisschen Kondition für die Berge aufzubauen. Aber vor allem hoffte ich, den Kopf frei zu bekommen, auch wenn die Zeit nur für den ein’ und anderen Tagesmarsch reichte. Was soll ich sagen: Es hat funktioniert, selbst mitten in der großen Stadt.

„Wir denken weniger, wenn wir weit gehen, wir gleiten in den Rhythmus des Gehens, und die Gedanken enden, werden zu einer konzentrierten Aufmerksamkeit, die darauf gerichtet ist, was wir sehen und hören, was wir riechen; diese Blume, der Wind, die Bäume, als würden die Gedanken umgeformt und zu einem Teil dessen werden, was ihnen begegnet; ein Fluss, ein Berg, ein Weg.“ So schreibt der Norweger Tomas Espedal in seinem 2011 ins Deutsche übersetzten philosopischen Roman über das „Gehen oder die Kunst, ein wildes und poetisches Leben zu führen“, den ich gerade noch einmal zur Hand genommen habe.

IMG_7193Hängen geblieben bin ich bei dieser Passage:

„Einsamkeit. Ein, zwei Namen. Wenn man weit und lange genug auf dem Weg gegangen ist, seinem Weg, bleiben einem noch ein oder zwei Freunde, ein, zwei Namen, das ist alles. Mehr wären ein sicheres Zeichen dafür, dass wir in die Irre gegangen sind, denke ich im Gebirge. Die Gedanken verändern sich in den Bergen. Ihre Zahl wird geringer, aber man denkt konzentrierter, je mehr sich die Bergwelt öffnet und weitet. Man denkt besser, wenn man in den Bergen geht. Man beschließt, weniger umgänglich zu werden, man denkt gefährlicher in den Bergen. Mehr als ein oder zwei Freunde zu haben ist unanständig, falsch, denke ich in den Bergen. Wie viele Freunde habe ich? Ich hatte viele, jetzt habe ich noch zwei. Zwei gute Freunde. Das ist alles. Das ist genug. Vielleicht habe ich sogar nur einen. Einen einzigen Freund. Das ist die Wahrheit. Ich bin zufrieden. Ein guter Freund, fast wie eine Geliebte. Man denkt weniger vorsichtig in den Bergen, Berggedanken, denke ich und gehe in den Schnee hinaus, folge dem Rand eines Schneefelds, das steil zu einem Bergsee abfällt. Sollte ich jetzt in eine Spalte stürzen, über den Grat rutschen und nicht mehr sein, hätte es seine Richtigkeit.“

IMG_7181Wie zugewandt klingt dagegen der „Gesang von der freien Straße“ des amerikanischen Dichters Walt Whitman (1819-1892), besonders die 5. Strophe:

„Von dieser Stunde ab erkläre ich mich befreit von allen Einschränkungen und eingebildeten Scheidelinien;
Wohin ich will, geh‘ ich; ganz unbedingt mein eigner Herr;
Höre den andern zu und überlege wohl, was ich sage;
Verweile, forsche, empfange, betrachte;
Entziehe mich lind, aber mit unwiderstehlicher Willenskraft den Banden, die mich halten wollten.
Ich atme den Raum ein in großen Zügen.
Ost und West sind mein, Nord und Süd sind mein.
Größer bin ich, besser als ich dachte.
Ich hätte nicht gedacht, daß ich so viel Gutes enthielte.
Alles kommt mir schön vor.
Ich kann Männern und Frauen gegenüber wiederholen: ‚Ihr habt mir so viel Gutes getan, ich möchte euch ebensoviel Gutes tun.
Ich werde für mich und für euch werben, wo immer ich gehe.
Ich will mich ausstreuen unter Männer und Frauen, wo immer ich gehe.
Ich werde unter sie werfen neue Freude und neue Rauhheit.
Wenn mich wer abweist: es soll mich nicht kümmern.
Wenn mich wer aufnimmt: er oder sie soll gesegnet sein und soll mich segnen.’“

Je öfter ich die beiden Abschnitte lese, desto weniger rigoros erscheint mir der erste, desto weniger weich der zweite. In beiden sprudelt dieselbe Quelle, aus der sich alles speist: Unabhängigkeit, Stärke, Ehrlichkeit, Kraft. Und Bindung – wo und solange es passt. Ja, ich glaube, man wird leichter beim Wandern und auf eine ruhige Art entschiedener, kompromissloser. Dass Walt Whitman mehr ein Wanderer im Herzen als der Tat war, sei der Vollständigkeit halber erwähnt. Der Schönheit und Tiefe seiner Gedanken tut es keinen Abbruch, wie ich finde.

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Schöne Aussichten

P1140990Hunde anleinen, keine Kälber streicheln, nicht mit dem Wanderstock vor den Mäulern der Kühe herumfuchteln: Die Hinweise zum schonenden Queren von Viehweiden an der Tür der Almhütte sind von wünschenswerter Deutlichkeit, auch wegen der lustigen Zeichnungen zu den Texten. Aber was darüber geschrieben steht, liest man als Flachlandtirolerin wohl am besten laut, um es zu verstehen:

„Saiwagmachts! Oimkas zum midnema“.

P1140986Weil wir schon eine Weile unterwegs sind und für eine zünftige Brotzeit ohnehin immer der richtige Zeitpunkt ist, verzehren wir den selbstgemachten Almkäse – Hartkäse, Frischkäse, mit und ohne Marinade – gleich auf der Bank vor der Hütte, mit Blick auf Kühe und Berge. So lecker! Und dazua a Topfenbrot, do legst di hi. (Liebe M., ich hoffe, ich habe das einigermaßen fehlerfrei niedergeschrieben.) Mich hat der Quark-Hefeteig der Sennerin schon deshalb umgehauen, weil er ganz genauso schmeckte wie das süße Brot, das meine Großmutter an besonderen Tagen gebacken hat. Nur dass es dazu keinen Kas sondern Marmelade gab. So rot wie die Saftschorle auf der Alm. Erdbeeren und Kirschen bei Oma, Johannisbeere am Berg.

P1150182Aber bevor ich ins Schwätzen komme, geht’s jetzt mal weiter, auffe

P1150258„kennst di aus, woaßt eh was i moan
a berig is nix anders wia a mordstrumm stoan
aber obn auf’n gipfel des sag i allemal
is viel schener wia drunten im tal“

P1150030Die vorstehenden Zeilen des österreichischen Liedermachers Hubert von Goisern habe ich eins zu eins seiner Website entnommen. Nach Abschluss des Basiskurses in Oberbayrisch packte mich zwar der sprachliche Ehrgeiz (kritische Geister würden es wahrscheinlich Übermut nennen), zumal ich von den Gipfeln bei günstiger Witterung freie Sicht über die Grenze hatte, aber sicher ist sicher.

P1150020Drunten im Tal war es übrigens – von Goisern hin oder her – aa narrisch schee. Dazu ein andermal mehr.

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Frameworks

P1140850„Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist.

Das Loch ist ein ewiger Kompagnon des Nicht-Lochs: Loch allein kommt nicht vor, so leid es mir tut. Wäre überall etwas, dann gäbe es kein Loch, aber auch keine Philosophie und erst recht keine Religion, als welche aus dem Loch kommt. Die Maus könnte nicht leben ohne es, der Mensch auch nicht: es ist beider letzte Rettung, wenn sie von der Materie bedrängt werden. Loch ist immer gut. …

Das Merkwürdigste an einem Loch ist der Rand. Er gehört noch zum Etwas, sieht aber beständig in das Nichts, eine Grenzwache der Materie. Das Nichts hat keine Grenzwache: während den Molekülen am Rande eines Lochs schwindlig wird, weil sie in das Loch sehen, wird den Molekülen des Lochs … festlig? Dafür gibt es kein Wort. Denn unsre Sprache ist von den Etwas-Leuten gemacht; die Loch-Leute sprechen ihre eigne. …“

Soweit Kurt Tucholsky in seinem famosen Aufsatz „Zur soziologischen Psychologie der Löcher“. Ich empfehle unbedingt die vollständige Lektüre, beschränke mich hier aber auf die auszugsweise Wiedergabe, weil es mir gerade um das Spiel zwischen Etwas und Nichts geht. Kann es, so fragte ich mich unlängst, wohl sein, dass der wunderbare Tucho bei seinen Studien zwar in manches Loch hinein, aber nicht wirklich durch ein Loch hindurch gesehen hat? Dass das einen Riesenunterschied macht, erschließt sich jedem, der sich alternativ einen Blick in eine Grube und durch ein Schlüsselloch vorstellt. Im zuletzt genannten Fall ist das Etwas so etwas wie ein Rahmen und das Nichts keinesfalls nichts sondern ein Etwas im Rahmen und ein veränderliches noch dazu, je nachdem, ob sich der Betrachter zum Beispiel ein bisschen nach links oder nach rechts bewegt, ganz dicht mit dem Auge an das Loch herangeht oder mit mehr Abstand hindurchsieht.

P1140852Und was, wenn sich Loch an Loch reiht? Zu welchem Etwas gehört dann der Rahmen? Eine ähnlich vertrackte Frage, scheint mir, wie die der sich vermählenden Löcher, mit der sich Kurt Tucholsky beschäftigte:

„Löcher, die sich vermählen, werden ein Eines, einer der sonderbarsten Vorgänge unter denen, die sich nicht denken lassen. Trenne die Scheidewand zwischen zwei Löchern: gehört dann der rechte Rand zum linken Loch? oder der linke zum rechten? oder jeder zu sich? oder beide zu beiden?“

P1140859„Meine Sorgen möcht ich haben“,  stoßseufzte einst der Dichter. Dem schließe ich mich ohne Zögern an und empfehle zum Philosophieren über das Loch und für den ein oder anderen Perspektivwechsel einen Besuch des goldenen Pavillons auf dem Ponton am Ufer der Halbinsel Entenwerder in der Hamburger Norderelbe. Die begehbare Skulptur aus gelochtem Messing bietet herrliche Blicke auf die Billwerder Bucht zur einen und die Norderelbbrücken auf der anderen Seite. Und wenn du von all den kleinen Löchern genug hast, legst du in der oberen Etage vielleicht für einen Moment deinen Kopf in den Nacken – und schaust durch das große Loch über dir direkt in den Himmel.

P1140857Natürlich kannst du auf dem Ponton auch ungelocht Kaffee oder Wein trinken und aufs ungerahmte Wasser gucken. Und wenn dir das immer noch nicht genug ist, findest du hier Anregungen, was es in Hamburg-Rothenburgsort noch alles zu entdecken gibt.

Übrigens: Nicht alles, was einen Rahmen hat, ist ein Loch. Manchmal ist es zum Beispiel auch ein Spiegel, wie am Finkenwerder Kutterhafen. Sprengt das jetzt den Rahmen?

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