Zeit vertreiben –
Reize verbitten?
Zeit verschenken –
Heinz verstecken!
Im Stapel ungelesener Zeitungen und Zeitschriften stieß ich auf diese Überschrift: „10 Tipps. So kannst du dir im Lockdown die Zeit vertreiben“. Die Vorstellung, Zeit zu vertreiben, sei es auch nur sich selbst gegenüber, empfand ich schon immer als bizarr. Meine Entscheidung, Heinz zu verstecken, fiel deshalb leicht.
Rainer Maria Rilke hätte das auch getan, glaube ich:
Wunderliches Wort: die Zeit vertreiben!
Sie zu halten, wäre das Problem.
Denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben,
wo ein endlich Sein in alledem? …
Und Erich Kästner erst:
Denkt an das fünfte Gebot:
Schlagt eure Zeit nicht tot!
Und Ernst ist noch immer dort?
Um Ernst konnte ich mich nicht kümmern. Der anagrammatische Raum ist einfach begrenzt. 😉
Schöner Text, liebe Maren.
Und das mit dem Zeitvertreib bzw. der Betrachtung von Zeit als etwas, das vertrieben werden muss, ist auch mir schon immer völlig fremd gewesen.
Liebe Grüße aus München 😎
Danke, liebe Natascha, freut mich, dass dir meine kleine Spielerei gefällt. Eine gute Zeit dir, womit auch immer du sie gerade verbringst! 🙂
Das ist aber ein netter Heinz 🙂
Eine feine Spielerei, die Finderin, der Finder wird sich freuen.
Liebe Grüße an dich, Ulli
Zuviel der Ehr, liebe Ulli. Ich taufte ihn nur, machte ein Foto und ging meiner Wege. 😉 Liebe Grüße zurück!
Ach … ich dachte du hättest ihn gestaltet und versteckt 🙂
Ich bin die, die Heinz mit Worten gestaltete und versteckte. 😉
in der Schweiz gibt es eine Facebook Gruppe – CH rocks – heissen die glaub ich, die Steine bemalen und dann auslegen. ich habe auch schon ein paar gefunden 🙂
Liebe Grüsse Brig
„CH rocks“ ist ja ein toller Name! Seit dem ersten Lockdown schlängeln sich auch bei uns ganze Reihen bemalter Steine in Parks und an Wegesrandern, manchmal sogar im Wald – als Zeichen des Zusammenhalts in schweren Zeiten. Einen schönen Sonntag dir!
Liebe Maren, grad halte ich das Buch in Händen ‚Dann gehe ich jetzt, sagte die Zeit‘, welches Ulrike auf ihrem Blog vorgestellt hat von Bettiina Obrecht. Es handelt von eben diesen Wortspielen mit der Zeit. Sie lässt die Zeit sprechen. Am Ende sitzt die Zeit zusammen mit ihrer Freundin am Fluss und ist einfach da. So möchte ich wohl auch halten. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, Susanne
Das ist ein sehr schönes Bild, liebe Susanne. Einfach gemeinsam mit der Zeit am Fluss sitzen und ihren Geschichten lauschen. Und die eigenen gesellen sich dazu… Genieße diesen Tag!
Ein wunderbarer Zeitvertreib sind deine Anregungen samt Anagrammen!
Heinz scheint der selben Meinung zu sein. :–)
Lieben Gruss,
Brigitte
Die Buchstaben-Würflerin dankt – und Heinz denkt sich seinen Teil. 😉
Einen schönen Restsonntag dir, liebe Brigitte!
Liebe Maren,
darf ich Dich passend zu Deinem Zeitlassen auf meine Besprechung des Bilderbuches „Dann gehe ich jetzt, sagte die Zeit“ hinweisen, in dem u.a. Redewendungen über die Zeit in Frage gestellt werden und ein meditatives Verhältnis zur Zeit illustriert wird?
Herzlich grüßt
Ulrike
Wie schön, Ulrike, danke! Das Bilderbuch schaue ich mir bestimmt an. Einen entspannten Sonntagabend wünsche ich dir!
Zeitvertreib kenne ich schon, doch erfüllender ist es, der Zeit sinn zu geben.
Ein guter Rat muss nicht teuer sein.