Vorhin in der Buchhandlung um die Ecke. „Wollen Sie Bilder vom Karneval sehen?“ fragt mich der Buchhändler. „Muss nicht“, antworte ich und lächle verbindlich. „Ach, kommen Sie, sagen Sie ja!“ Und schon flimmern phantasievoll bemalte Gesichter über den Monitor, auf dem sonst nur die Maske für die Buchbestellungen zu sehen ist. Der Buchhändler ging als Geisha – soviel sei verraten. Die knallroten Pumps standen noch unter dem Ladentisch. Da behaupte noch mal einer, wir Norddeutschen hätten keinen Sinn für Humor…
Du bist eben doch eine Männerversteherin J
Pruuust!
Ein einfaches ‚Gefällt mir‘ wäre hier entschieden zu wenig. 😉
Liebe Rabin, gerade erst habe ich entdeckt, dass dein Kommentar versehentlich in meinem Spam-Ordner gelandet ist. Das tut mir leid – aber für ein herzliches Dankeschön ist es ja nie zu spät! 🙂
Die Socken!!
Schönheit war gestern, jetzt werden wieder dicke Wollsocken getragen. 😉
In Pumps! *kicher*
Nee, in Birkenstocks. Die Pumps waren ja nur eine Einlage für die neugierige Kundin.
Buchhändlerpumps eben … 🙂
Das entzieht sich meiner Beurteilung. 😉
😀
Die Socken sind mir auch sofort ins Auge gesprungen…echt Geisha 🙂 Und Feng Shui-Ordnung hält der Gute auch nicht in seinem Laden…und ich stelle fest: ich meckere gerade wie meine sockenstrickende Oma und zeige weniger Humor als die Nordländerin…Moment…wo ist beim Staublappen??? Bei dem jungen Mann muss man mal ordentlich…
Seit wir unter unseren jeweiligen heimischen Staubschichten im Bücherregal die ein und andere Perle wiedergefunden haben, scheint dir das Putzen ein ganz besonderes Bedürfnis geworden zu sein, liebe Birgit. Oder ist es einfach das Aufwachsen mit der Kehrwoch‘, das derart prägenden Einfluß hat? Wie auch immer: Die Feng Shui-Anregung gebe ich bei Gelegenheit gerne weiter. 😉
Liebe Maren,
ich schieb die Staubmanie mal aufs Alter und die Sozialisation…jetzt bricht die Kehrwochen-Oma bei mir durch 🙂
Diesen Humor verstehe ich 🙂
Super, Marga, dann sind wir schon zu dritt und können allmählich über die Gründung eines Vereins nachdenken.
Die Posten werden verlost.
Wie doch ein einziger – roter – Schuh ein Outfit völlig verändern kann. Ich würde ja gerne mal mehr sehen…
Neugierige Grüße, Claudia
Also, das komplette Outfit war (schon nach der Bildschirmpräsentation zu urteilen) ein Traum, Claudia, und natürlich Wollsocken-frei. Ich habe den Buchhändler nur an seinem Lächeln wiedererkannt.
oh ist mit die Unordnung peinlich, mache ich bald mal wieder Ordnung unterm Tisch, die Socken sind von Mutti und ich liebe sie, weil sie auch so schön warm halten. Gefeiert wird in meiner kleinen Buchhandlung auch ganz gut, wer feste arbeitet kann auch Feste feiern
Jakob
Et kütt wie et kütt. Und die Hamburger LeserInnen dieses Blogs wissen jetzt, wo sie Geisha-Bilder gucken können – und natürlich auch Bücher kaufen. 😉
„Muss nicht.“ 🙂
Was jetzt: Socken in Pumps? Oder Buchhändler als Geishas? Also: Das hatte schon was… 😉
P.S. (und im Grunde viel wichtiger): Da bist du ja wieder!
War nicht wirklich weg, bin als Neupendler nur etwas langsamer in meinen (Blog-) Lektüren als früher. Danke Dir! 🙂
wer sagt denn, dass die Nordlichter keinen Humor haben- ich lache fast nirgendwo herzlicher, mal von B abgesehen …
und diese Pumps mit Wollsocken, zum verlieben 😉
Ja, weiß ich eigentlich auch nicht, wer das sagt. Jetzt hoffe ich natürlich, dass der Buchhändler noch mitliest, um sich mit mir über deinen schönen Kommentar zu freuen. 🙂