
Kürzlich kam ein Wort zu mir,
staubig wie ein Wedel,
wirr das Haar, das Auge stier,
doch von Bildung edel.
Als ich, wie es hieße, frug,
sprach es leise: „Herzlich“.
Und aus seinem Munde schlug
eine Lache schmerzlich.
„Wertlos ward ich ganz und gar,“
rief’s, „ein Spiel der Spiele,
Modewort mit Haut und Haar,
Kaviar für zu viele.“
Doch ich wusch’s und bot ihm Wein,
gab ihm wieder Würde,
und belud ein Brieflein fein
mit der leichten Bürde.
Schlafend hat’s die ganze Nacht
weit weg reisen müssen.
Als es morgens aufgewacht,
kam ein Mund – es küssen.
Christian Morgenstern: Das Wörtlein

So, nach dieser Reinigungsaktion kann die neue Woche beginnen – mit herzlichen Grüßen!
Eine herzliche Umarmung von mir zum Wochenanfang ganz im Sinne des Steines, der mir Erinnerungen an den schönen Park der NordArt wachruft.
Ha, du hast den Stein erkannt, wie schön! Hab eine feine Woche, liebe Susanne!
Auch von mir ein herzlicher Gruß aus dem Süden, liebe Maren.
Danke, Gerda.
das ist ja ein schönes gedicht. 🙂 eine herzliche woche für dich. 🙂
Nicht wahr? Danke dir.
Ein Post, der sich gewaschen hat: Wie schön!
Lieben Gruss und dir eine herzfrohe Zeit,
Brigitte
Hahaha, danke schön, Brigitte. Auch dir eine gute Zeit!
Ich finde das Gedicht ganz toll.
Das freut mich, danke.