Wie eine Welle, die vom Schaum gekränzt
Aus blauer Flut sich voll Verlangen reckt
Und müd und schön im großen Meer verglänzt –
Wie eine Wolke, die im leisen Wind
Hinsegelnd aller Pilger Sehnsucht weckt
Und blass und silbern in den Tag verrinnt –
Und wie ein Lied am heißen Straßenrand
Fremdtönig klingt mit wunderlichem Reim
Und dir das Herz entführt weit über Land –
So weht mein Leben flüchtig durch die Zeit,
Ist bald vertönt und mündet doch geheim
Ins Reich der Sehnsucht und der Ewigkeit
Hermann Hesse: Wie eine Welle

Ganz wunderbar diese Zusammenstellung von Bildern und Test, Maren. Das Bild der Welle, die zurückfließt ins Meer – ein altes, immer wieder tief beruhigendes Gleichnis.
Vielen Dank, liebe Gerda. Ich finde das Bild der Welle, die ins Meer zurückfließt, auch sehr beruhigend. Nichts geht ganz verloren.
So eine stille Freude, mit einer Prise Melancholie gewürzt, kommen bei der Betrachtung der Bilder und beim Lesen der Hessezeilen bei mir auf. Das Wellenfoto ist der Hit, liebe Maren!
Herzliche Grüße, Ulli 🐌
Danke dir, liebe Ulli. Als das Foto von der Glitzerwelle entstand, war der Sommer noch voll im Saft. Das kommt mir schon wieder so lange her vor. Na, genießen wir jetzt halt die Prise Melancholie!
Sehr schön!
Herzliche Abendgrüße vom Lu
Danke schön, lieber Lu!
Gerne 🙂
Sehr schön Stimmungsvolle Bilder und Zeilen ! Die Zeit verfliegt wirklich viel zu schnell.
Danke, Patricia, freut mich sehr, dass du vorbeigeflogen bist. 🙂
Wunderschön!
Vielen Dank, das freut mich sehr!
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