und Bäume und
Sonnenuntergänge
und
Meer
und Sterne
und das Wort
das Lied
und Menschen
und
Rose Ausländer: Und
Gebet an einem Tag, an dem die Welt still zu stehen scheint im Auge eines Orkans, mit dem zu rechnen war, mit dem ich dennoch nie wirklich gerechnet habe.

ja. es ist wie es ist …
Warum nur denke ich jetzt an die Zeilen „Es ist Unsinn / sagt die Vernunft / Es ist was es ist / sagt die Liebe“ von Erich Fried?
Wie schön, dass du daran erinnerst. LG
Ja, eine Selbstvergewisserung tut gerade wirklich Not. Vielen Dank dafür!
Viele Grüße, Claudia
Ich danke dir, liebe Claudia: Selbstvergewisserung solo, das ist im gesellschaftlichen Kontext ja nichts.
Und dich gibt es noch
Und mich
Und Vertrauen, das nie unbegründet ist, auch was die günstige Beeinflussung von möglichen Orkanschäden betrifft.
Das hast du jetzt wirklich schön gesagt, Michael. Danke!
Danke – und viele herzliche Grüße!
Sehr gern – und einen herzlichen Gruß zurück!
Liebe Maren, ja, das gibt es alles noch und weiterhin, eben auch die Menschen … ich danke dir sehr für dies und grüsse dich ganz herzlich
Ulli
Ja, „die Menschen“ sind mir in dem Gedicht von Rose Ausländer und im Leben ebenfalls sehr wichtig, liebe Ulli. Es geht ja nicht darum, sich in ein Naturidyll, in eine heile Welt zurückzuziehen, sondern darum, in der vorhandenen für eine lebenswerte Welt zu wirken. Was immer sonst noch dazu gehört: Respekt ganz sicher. Aber was rede ich – das weißt du ja längst…
Man kann ja gar nicht genügend an respekt und Toleranz zu erinnern und sich selbst immer wieder zu hinterfragen …
Frau Emcke schreibt, man solle doch besser die Handlungen kritisieren, nicht die Menschen, damit diese die Möglichkeit haben ihre Handlungen zu überdenken und revidieren … das ist doch auch eine gute Idee-
Auch an die Sinnhaftigkeit dieser Unterscheidung kann gar nicht oft genug erinnert werden… Dir einen schönen Tag!
Inzwischen habe ich mich ja mit meiner so ganz anderen Reaktion (Erleichterung über den Wahlausgang) hervorgetraut (siehe meinen Beitrag: „Erinnerung an einen Krieg“, sowie viele Kommentare) . Inzwischen weiß ich auch, dass ich nicht die einzige bin, die so „verrückt“ reagiert hat. Es gibt etliche nachdenkliche, informierte Menschen, die im Wahlausgang eine Chance sehen, uns von dem kranken US-Imperialismus und Finanzkapitalismus, der die Welt wie ein Krebsgeschwür überzieht und in dem Europa wie der Schwanz des Hundes mitwedelt, ein wenig abzukoppeln, damit wir uns besinnen, wie wir denn unsere eigenen gesellschaftlichen und ökonomischen Verhältnisse gestalten wollen. Vielleicht hören wir mal damit auf, uns einfach als ein Anhängsel des US-Systems zu gebärden, brav in jedem „humanitären“ US-Krieg mitzubomben, fleißig an jedem Waffengeschäft mitzuverdienen, und denken selber nach, sanieren unseren eigenen Bereich. Liebe Grüße aus Griechenland. Gerda
Möge deine „Erleichterung über den Wahlausgang“ dir (und uns allen) nicht eines Tages um die Ohren fliegen, Gerda!
Meine Erleichterung, liebe Maren. kann wohl kein Bumerang werden. Sie kann durch einen neuen Alptraum aufgefressen werden, das ja.
Hat dir von dem, was ich schrieb, gar nichts eingeleuchtet? Mein Blickwinkel ist wohl durch meine Sympathie für Russland mitbestimmt. (Ich bin Putin-Versteherin).
(NB Trumps Frau ist gebürtige Serbin, wie ich vorhin erfuhr. Spielt das nun eine Rolle?)
Nun, hoffen will ich, hoffen und harren, auch wenn ich Gefahr laufe, zur Närrin zu werdenl Hast du ein besseres Rezept? Liebe Grüße dir! Gerda (Athen)
Liebe Gerda, ich habe dieses Weblog vor dreieinhalb Jahren ins Leben gerufen, um Geschichten zu erzählen, auch mal „nur“ einem Gefühl Ausdruck zu geben. Politische Debatten führe ich lieber im direkten Gespräch. Ich bitte um Verständnis und sende dir herzliche Grüße zum Abend.
Liebe Maren, eine schöne Atempause ist das. Danke, Stefanie
My pleasure, liebe Stefanie.
Du sprichst mir aus dem Herzen, liebe Maren.
Dankeschön !
Das freut mich, Patricia. Oder, wie der polnische Lyriker und Aphoristiker Stanislaw Jerzy Lec schrieb (ich zitiere aus der Erinnerung): Es ist schön, wenn einen die innere Stimme von außen erreicht.
Sehr schön gesagt .