
Ein paar Kinder blenden vor dem Eingang zur Ausstellung „Isa Mona Lisa“ in der Hamburger Kunsthalle die Außenwelt aus.

Die 1952 in Korea geborene Künstlerin Hyon-Sook Song „versteht den Akt des Malens als physisch-performatives Ereignis, das in einem Zustand völliger Konzentration und Meditation stattfindet“. Sie beschränkt sich auf wenige exakt ausgeführte Pinselstriche. In dem hier abgebildeten Werk sind es genau sieben. Man sieht jeden einzelnen und sieht zugleich das knorrige Holz durch den filigranen Stoff…
Ich beschränke mich heute auf dieses eine Werk, das mich gestern am stärksten von allen berührt hat. Natürlich bietet die Ausstellung noch viel mehr sehenswerte zeitgenössische Kunst. Bis zum 18. Oktober 2026.