Bei einem Waldspaziergang im Norden von Hamburg erfreuten Wolken und Sonne mein Auge heute mit einem so rasanten Spiel aus Licht und Schatten, dass ich gar keinen Blick mehr für all die zauberhaften Farben um mich herum hatte. Nur noch hell-dunkel wollte ich malen.
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Meist ist zuerst das Bild da, gelegentlich auch das Wort. Vereinzelt sprechen die Bilder für sich.
Der Sommer war sehr groß
„Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,

dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.“
Der Sommer ist zu Ende. Unverkennbar. Eine letzte Beschwörung will ich noch wagen – mit Bildern von warmen Tagen und ein paar Zeilen aus Rilkes „Herbsttag“.
















