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Büdelsdorfer Begegnungen

Ein kleiner Junge lässt selbstvergessen Steine durch die Finger gleiten.

Ein Paar erforscht den Raum im Raum.

Streifen verbinden sich zum Tanz.

Licht lenkt kleine und große Aufmerksamkeiten.

Eine Frau findet ihre Nische.

Ein Mann fragt sich, was das soll.

Ein Alien weist unbeirrt den Weg.

„Oh, guck mal, der Rote oben sieht aus wie Stefan Raab!“, ruft ein Mädchen.

Die Ente in der Badewanne muss auch sie lange suchen.

Mancher Dialog entsteht ganz zufällig.

Der kleine Junge ist längst nach Hause gegangen. Die Lotusblüten laden weiter zum Gespräch – noch bis zum 8. Oktober auf der NordArt in Büdelsdorf bei Rendsburg. Ältere Posts über die Kunstausstellung in der ehemaligen Eisengießerei Carlshütte findest du hier und hier.

16 Kommentare zu “Büdelsdorfer Begegnungen

    • Die künstlerische Bandbreite in und um die alte Eisengießerei ist wirklich enorm. Zwischen „ganz großartig“ und „total grottig“ ist für meinen Geschmack immer alles dabei.

  1. Liebe Maren,
    tolle Bilder einer augenscheinlich tollen Ausstellung. Uns gefällt das sehr, wie du Text und Bild verbunden hast. Eine sehr gelungene Post!
    Mit lieben Grüßen vom Meer
    The Fab Four of Cley
    🙂 🙂 🙂 🙂

    • Ja, man kann die Kugeln glatt für Köpfe halten. Ich glaube, das liegt an den vielen Spiegelungen der Umgebung in dem Edelstahl, aus dem die Skulptur gefertigt ist. Tatsächlich hatte der chinesische Bildhauer Zeng Chenggang Blüten im Kopf: „Lotus Talks“ heißt das Werk. Die Spiegelwirkung des Materials kannst du sehr schön auch in dem „Migrant Alien“ des Chinesen Fu Yuxiang ein Stück weiter unten sehen.

  2. Dein Titel: „Von Orten und Menschen“ könnte nicht passender sein zu diesem schönen Beitrag von der NordArt in Büdelsdorf.
    Ich habe den Rundgang mit dir total genossen.
    Dankeschön und lieben Sonntagsgruss,
    Brigitte

    • Danke, Brigitte, dein Feedback freut mich sehr. Ich finde, Ausstellungen sind tolle Gelegenheiten für eine nähere Betrachtung des Zusammenspiels von Orten und Menschen. Manchmal scheint es mir sogar fast so, als sei ein bestimmter Besucher allein oder doch vor allem deshalb erschienen, um mit einem Exponat oder einem Winkel des Ausstellungsraums eine Verbindung einzugehen.

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