
Es schwebte eine Seifenblase
Aus einem Fenster auf die Straße.
„Ach, nimm mich mit Dir,“ bat die Spinne
Und sprang von einer Regenrinne.
Und weil die Spinne gar nicht schwer,
Fuhr sie im Luftschiff übers Meer.
Da nahte eine böse Mücke,
Sie stach ins Luftschiff voller Tücke.
Die Spinne mit dem Luftschiff sank
Ins kalte Wasser und ertrank.
Joachim Ringelnatz: Die Seifenblase

Ich liebe Seifenblasen – noch immer 😉 Allerdings ist das Gedicht etwas makaber 😉 😉
Soll ich dir was verraten… ich hätte das Gedicht beinahe gekürzt, weil ich das Ende auch etwas makaber finde. Aber dann dachte ich, dass es eigentlich ganz gut zu den Gesichtern der kleinen Bubble Shooter passt. 😉
Absolut. Nein, nicht kürzen. Der Ringelnatz ist nunmal manchmal etwas makaber. Es passt so gut, dass man auch schmunzeln muss, hihi. LG
Aber der Ameisenringelnatz ist mir irgendwie lieber… 😀
😉
Herrlich in Bild und Text! Man kann sich – wie Ringelnatz – die schönsten oder makabersten Geschichten dazu ausdenken.
Lieben Gruss,
Brigitte
Ja, der Ringelnatz… danke, liebe Brigitte!