
Ein neonfarbener Wandertag.

Abends fangfrischer Edersee-Zander auf Blattspinat.

Und dazu Mareike Fallwickls faszinierender Erstling „Dunkelgrün fast schwarz.“

„Die Wohnzimmertür ist angelehnt, er drückt sie vorsichtig auf, steckt den Kopf hinein. Und jetzt, ohne das Licht, kann er deutlich sehen, was er vorhin schon vermutet hat. Das Grün ist dunkler geworden, viel dunkler, tief und massiv, fast schwarz. Es füllt den Raum, bis an die Decke strahlt es. Einst war Raffael knospengrün, raupengrün, wie Zuckererbsen in ihrer frisch geöffneten Schote, an manchen Tagen limonenhell. Schwarze Flecken hat das Grün bekommen, wie Schimmel. Moritz steht da und schaut und kann doch, was er sieht, nicht verstehen. Etwas ist passiert. Er weiß, dass Raffael nicht schläft. Er erkennt es an den aufleuchtenden Spritzern, die durch das Grün schießen. Keiner sagt ein Wort.“

Nur wer ist Raffael? 😉
Das ist der, um den sich alles dreht, um den sich alle drehen.
Liebe Maren
wir haben ein bibliophile Ausgabe des Parzival, die mit dunkelgrüner Druckerfarbe gedruckt ist, was fast wie schwarz aussieht.
Liebe Grüße
The Fab Four of Cley
🙂 🙂 🙂 🙂
Das sieht bestimmt edel aus.
Zum Schauen und Schwelgen!
Lieben Dank und herzlichen Gruss,
Brigitte
Danke schön und herzliche Grüße retour!