
Ich weiß nicht, wie viele bunte Blätter du in diesem Herbst schon zu sehen bekommen hast – in der Blogosphäre und im wirklich wahren Leben. Falls es schon (mehr als) genug waren, klick einfach weiter. Wenn nicht: herzlich willkommen zu einem virtuellen Spaziergang am Hohen Elbufer, wo es die Natur am Sonntag noch einmal so richtig krachen ließ!
Bewaldete, steil ansteigende Hänge mit zahlreichen Einschnitten und Tälern prägen diesen Teil des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe. Entsprechend führt der Weg von Geesthacht-Tesperhude ins zehn Kilometer entfernte Lauenburg munter hügelauf und hügelab. Mal bieten sich von oben weite Blicke auf den Strom, mal begegnet man ihm auf Augenhöhe, nur durch einen Schilfgürtel getrennt.
Es erlt und pappelt, es (brenn-)nesselt und raschelt so licht- und farbtrunken, man mag kaum glauben, dass bereits der halbe November vergangen ist.
In der weihnachtlich geschmückten alten Schifferstadt Lauenburg wartet am Dampferanlegeplatz der unermüdliche bronzene Rufer. An seiner Mütze ist er unschwer als Elbschiffer zu erkennen.

Und weil der Tag so unfassbar herrlich ist, mache ich mich mit der vielleicht allerletzten Eiswaffel dieses Jahres in der Hand gleich wieder auf den Weg zurück nach Tesperhude.

Kaum ist die Sonne hinter den Wolken verschwunden, spürt man: Es ist doch kein Sommer mehr.
Der Schönheit der Landschaft tut das keinen Abbruch.












Mir hat Deine Reportage sehr gut gefallen. Die Bilder dazu gaben mir noch ein Kick. Geesthacht kenne ich allerdings nicht die schöne Naturlandschaft Richtung Lauenburg. G. Michael
Vielen Dank – und viel Freude beim Nachwandern! Die Strecke kann ich wirklich sehr empfehlen.
Wunderbare Bilder! Danke dafür!
Von Herzen gern!
wunderschöne Bilder, man kann sich nicht sattsehen!
Das freut mich. Danke schön!
Von Herbstlaub und Sonne kann man einfach nicht genug bekommen! So schön!
Könnte man sich doch bevorraten … für Tage wie heute!
sehr schön fotografiert, liebe maren. fotografierst du eigentlich mit einer kleinen handcamera? die macht jedenfalls gute farben. und du gute bilder.
Danke für die Blumen! Ich fotografiere meistens mit meiner kleinen Lumix DMC-LX100 von Panasonic. Sie wiegt nicht viel und – nicht ganz so wichtig an einem strahlenden Herbsttag zwischen lauter stehenden Objekten – sie ist sehr lichtstark und löst schnell aus.
danke dir. meine braucht ewigkeiten, bis sie auslöst und endlich fotografiert. bis dahin ist schon fast abend geworden. *g*
schönen tag dir.
😉 Dir auch einen schönen (Rest-)Tag!
danke 🙂
Das letzte Foto ist ja richtig toll. Wow, wow, wow!
So blau, blau, blau war die Stunde am Wasser. Da kehrte tiefe Ruhe ein.
Zu viele Herbstbilder? Das geht doch gar nicht! Ich bin auch wie betrunken durch die Wälder gelaufen. Es war sooo schön. Danke für deine Fotos, das letzte Bild ist ein Traum. LG Anna
Du hast Recht Anna: Zu viele Herbstbilder geht im Grunde wirklich nicht. Ich erinnere mich mit Freuden an ein paar besonders schöne Exemplare von deinen Touren im Rausch… Auf dem letzten Bild, das dir so gut gefallen hat, trägt der Himmel, wie ich finde, schon einen Hauch von Winter. Wir können fotografisch also nahtlos in die nächste Jahreszeit wechseln… 😉 Einen schönen Abend dir!
Das ist um und um zauberhaft und voller Licht und Schönheit.
Danke für den wunderbaren Streifzug und die passenden Worte.
Herzlichen Gruss,
Brigitte
Am dritten einheitsgrauen Tag in Folge kommen mir die Fotos schon wieder vor wie Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Die Farben: alle noch da, aber doch blass ohne das Licht, das herausholt, was eigentlich in ihnen steckt. Blätter sind auch nur Menschen…! 😉
Liebe Maren,
das sind wirklich sehr schöne Bilder. Und das letzte, die blaue Stunde, einfach zauberhaft!
Liebe Grüße
Gabi
Du weißt ja, wie es dort aussieht, liebe Gabi. Und ich dachte mir, doppelt hält besser. Das nächste Mal dann gerne wieder zusammen. 😉 Liebe Grüße zurück!