Ich zitiere aus der Online-Enzyklopädie Wikipedia:
„Der Ausdruck Gleichschritt bezeichnet die synchrone Beinbewegung von zwei oder mehr Personen. Die Aufstellung kann in Reihe oder in Linie erfolgen. Das Marschtempo wird in Bodenbewegungen des linken Beines pro Minute gemessen.“
Vorausgesetzt, die beiden Hamburger Passanten gehen als Reihe oder Linie durch, steht die nächste relevante Bodenbewegung unmittelbar bevor. Den jungen Mann im Café scheint das nicht die (Kaffee-)Bohne zu interessieren.
Eine Treppe im Gleichschritt – es gibt nix schöneres.
Allerdings nur wenn es sich um ein Hollywood-Musical handelt.
LG Erich
Mir scheint, ich stehe gerade auf dem Schlauch… Treppe? Gleichschritt? Musical? Bitte freundlich um Aufklärung. 🙂
Wenn die beiden Herrschaften/Frauschaften weiter gehen, stoßen sie eindeutig auf eine Treppe (rechts vom roten Mülleimer ist ein Geländer sichtbar). Eine Treppe im Gleichschritt runtergehen ist eine ziemlich schwierige Sache und wird perfekt in Hollywood – Musicals a la Fred Astaire/Ginger Rogers zelebriert. War halt nur so eine Gedankenassoziation. Ich liebe alte Musicals. Nix für ungut.
Schönen Abend
Erich
Ah, jetzt sehe ich Ginger und Fred auch. 🙂 Danke für die Aufklärung und schöne Abendgrüße!
Was eine Definition. Dein Bild gefällt, so aus dem Leben gegriffen, scheint es. Auf gutes Aus der Reihe tanzen! Liebe Grüße, Marion
Haha, da spricht die Tänzerin – die ich herzlich zurückgrüße!
Geniales Foto, liebe Maren, absolut genial ! Ich zweifle keinesfalls an deinen Fähigkeiten zum genialen Schnappschuss, aber das war wahrscheinlich ein Zufallstreffer, oder ?
Der Zufallstreffer war hier vor allem die Gleichschritt-Definition bei Wikipedia, liebe Myriade. 😉 Was das Bild angeht: Die Szene, der Rhythmus, das ist das, was ich sehe oder auch manchmal nur spüre, während ich zum Fotoapparat greife, die zwei Füße in genau gleicher Haltung das Quentchen Glück, das du womöglich im Sinn hattest. Straßenfotografie eben.
Liebe Maren,
ich muss schmuzeln: Gut, dass die beiden nicht so im Gleichschritt über eine Brücke gehen. Die kann sich durch das Gleichschritt-Gehen nämlich auch schon mal aufschaukeln. Hier scheint der Boden aber noch ganz ruhig zu sein.
Viele Grüße, Claudia
Du scheinst einschlägige Brückenerfahrungen zu haben, liebe Claudia!? Vom Überqueren dieser grauslichen freischwebenden Dinger womöglich, über die man in den Bergen zuweilen muss? Da lobe ich mir in der Tat das sonnenbeschienene Hamburger Straßenpflaster. 😉
Ich frage mich auch, liebe Maren, wie man es schafft so ein Gleichschrittfoto zu machen! Wie auch immer mein Kompliment. L.G. Martina
Oh, es war gar nicht meine Absicht, das vollendete Gleichschrittfoto zu machen, Martina. Wie ich Myriade schon schrieb, war es die Szene insgesamt, die mir ins Auge stach. Fotoapparat raus, drei Schritte hinterher … und klick.
… mit einem ganz feinen, wachen Gespür für das, was uns begegnet. Schön, liebe Maren!
Diese Offenheit, die kennst du ja auch… Freue mich schon aufs Nacherleben deiner nächsten Streifzüge durchs Schwabenland.