Rilke, immer wieder Rilke. Dieses Mal: Sequenzen aus seinen Briefen an einen jungen Dichter. Aufgetaucht auf einem spätabendlichen Spaziergang um die Alster nach schön-intensiven biografischen Gesprächen am Nachmittag.
„Wir müssen unser Dasein so weit, als es irgend geht, annehmen; alles, auch das Unerhörte, muss darin möglich sein. Das ist im Grunde der einzige Mut, den man von uns verlangt: mutig zu sein zu dem Seltsamsten, Wunderlichsten und Unaufklärbarsten, das uns begegnen kann.“
„Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig zu sehen. Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.“
Schön – das geht so gut zusammen! Eine mich sehr ansprechende Komposition! Danke, Wolfgang
Das freut mich sehr, Wolfgang! Herzliche Grüße!
eindrucksvolle Bilder und ein sehr schöner Gedanke zum Mut zwischendrin. Wunderschön!
Liebe Grüße,
Birgit
Herzlichen Dank, Birgit – und noch einen schönen mutigen Tag!
Aber liebe Maren, wo bleiben denn dann die edlen Ritter und Prinzen??? Das ist aber auch mal wieder ungerecht für uns Frauen… ;-)Viele liebe Grüße aus Kairo
Anja
Irgendwie läuft es wahrscheinlich darauf hinaus, dass wir alles sind, wenn auch nicht immer bzw. für immer: Drachen, Prinzessinnen, Hexen und edle Ritter, Froschkönige, Riesen und Zwerge…
Ist alles o.k. in Kairo, liebe Anja? Das hoffe ich sehr und sende die herzlichsten Grüße aus dem Hamburger Mythenreich!
Der Beitrag ist sehr schön, lässt bei mir aber auch Fragen zurück: was wenn der Drache einfach nur ein Drache ist? Und keine Prinzessin resp. Prinz? Und gar nicht gerettet werden will? Und geht das nicht in Richtung Helfersyndrom? Hmmmm….und jetzt mache ich diese schön melancholische Stimmung kaputt. Tut mir leid 😦
Liebe Birgit, da bleibt mir nichts anderes übrig, als an der Stimmungsänderung mitzuwirken. Als ich deinen Kommentar las, kam mir nämlich die Geschichte von dem Frosch in den Sinn, der eine Prinzessin nach der anderen an die Wand warf… Sonnige Grüße in den Süden!
Oh…den kenn ich auch 🙂
Sonnige Grüße zurück!
Großartig. Weise.
Freut mich sehr, dass dir der Rilke gefällt, Marion! Liebe Grüße!
Wahrscheinlich sollte ich wirklich mal mehr von Rilke lesen. Ich bin erstaunt über die Weisheit, die über seine Zeit hinauszureichen schien, die in seinen Werken enthalten ist.
Viel Freude dabei!
Ach daher kam die Verwechslung mit dem anderen Beitrag. Zu schnell abgehandelt und das bei Dichtern. Da schüttel ich über mich selbst den Kopf.