Gestern war in meiner Mütze
Mir mal wieder was nicht recht;
Die Natur schien mir nichts nütze
Und der Mensch erbärmlich schlecht.
Meine Ehgemahlin hab‘ ich
Ganz gehörig angeblärrt,
Drauf aus purem Zorn begab ich
Mich ins Symphoniekonzert.
Doch auch dies war nicht so labend,
Wie ich eigentlich gedacht,
Weil man da den ganzen Abend
Wieder mal Musik gemacht.
Wilhelm Busch (1832 – 1908): Gestern war in meiner Mütze
Ob es daran lag, dass das Konzert nur gestreamt war?
haha, schönes ende. und überhaupt: schönes, nein, gutes gedicht. 🙂
und wem hat der schnee da die mütze aufgesetzt?
Tja, wenn ich das wüsste, liebe Wolkenbeobachterin! Einer (Blüte), die sich verdammt früh rausgetraut hat, würde ich sagen. 😉
Da kann ich vielleicht helfen: Hamamelis. Zaubernuss. Blüht definitiv jetzt. Die ist doch an den Ansätzen rot, oder?
So eine steht bei mir zwei Gärten weiter – blühend 😉
Oh ja, super, genau das ist es, Christiane. Danke!
Ich habe mich richtig unterhalten gefühlt. Ich habe garnicht gewusst das es von Wilhem Busch ist.
🙂
Und wieder so eine wunderbare Kombi! Danke!
Sehr gern! Freut mich!
Hi, hi: Jede Zeit hat ihre Mützen. :–)
Die auf der Zaubernuss ist besonders hübsch und hätte die Laune Buschs bestimmt gebessert…
Lieben Gruss ins regnerische Heute,
Brigitte
Jede Zeit hat ihre Mütze, wie wahr – und manchmal sogar jeder Tag. Heute ist’s auch hier die Kapuze der Regenjacke. Wettersolidarische Grüße zurück!