Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.
Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil’s wohltut, weil’s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.
Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.
Joachim Ringelnatz: Sommerfrische
Viel weiter geht meiner Erfahrung nach gerade ohnehin nicht. Komm gut durch die nächsten heißen Tage!
Fein. Man darf faul sein. Höhepunkt des Sommers. Gute Tage Dir!
Danke, Gerda. Grüß mir das Meer!
Hach, wie schön. Mein Denken reicht auch nicht viel weiter, als einen Grashüpfersprung und schon wieder eine Wattewolke in meinen Kopf. Schöne Tage Dir!
Watteweiche, aber darum nicht weniger herzliche Grüße nach Dithmarschen!
Ein Ringelnatz-Gedicht, das ich besonders liebe.
Und zur Zeit passt es einfach wunderbar!
Zupfen und hupfen wir also! :–)
Frohen Gruss,
Brigitte
Also, hupfen tu ich zurzeit allenfalls in den frühen Morgenstunden… 😉