Ich erinnere mich noch gut an das Vergnügen, das es mir als Kind bereitete, Kartoffeln frisch vom Acker zu ernten. Die Pflanze beim grünen Schopf zu packen, zu drehen und gleichzeitig zu ziehen, feste zu schütteln. Und das Beste von allem: all die „Nuggets“ einzusammeln, behutsam von der Erde zu befreien, mit den Händen nach tiefer liegenden Schätzen zu graben… Wie staunte ich, als ich gestern zwischen einem Besuch und dem nächsten in der alten Heimat die Chaussee entlangfuhr und entdeckte, dass auf den Feldern inzwischen gigantische Goldbarren wachsen. Oft werden die Wunder kleiner, wenn man älter wird. Manchmal nicht.

maren, du hast diesen blick, der licht in die welt wirft!
Was für ein tolles Kompliment, liebe Pega – danke!
🙂
Ach ja …….
🙂
In den „Goldbarren“ befindet sich reines weisses Gold
Ah, ein Feinschmecker…
Schön. Diese Fähigkeit des Wunderns nicht zu verlieren.
Wetten, um Aachen herum hat das Wundern auch goldenen Boden?
Wie schön und ja, auch da : )
Lecker…davon haben wir im Frankenland auch reichlich 🙂 ! Wunderbare Bilder, traumhafte Stimmung!
Freut mich, vielen Dank. Bestimmt kann man das Weißgold bei euch im Frankenland den entscheidenden Tick früher schürfen als hier im Norden. 😉
Mal sehen, gestern hatten wir noch grünen Spargel aus Spanien 😦
Der ist mir im Grunde sogar lieber als der weiße. Hach, gerade werden die schönsten Erinnerungen an lange Wochen in der Region Murcia wach, wo der schönste grüne Spargel wild wuchs…
Liebe Maren, wie schön du die Ungeduld des Bauern gegenüber dem natürlichen Wachtstum ins Bild gesetzt hast oder sollte ich lieber sagen die Ungeduld der Kundschaft…
Als ich gestern von hier nach Freiburg auf der Autobahn durchs Tal fuhr, war die Hälfte der Landschaft so verkleidet, nein, es gefällt mir nicht! Nur dein Blick 🙂
herzliche Spätabendgrüsse am Sonntag an dich
Ulli
Du magst keine Gewächs-Zelte, liebe Ulli? Da bin ich ja froh über deine Bereitschaft, das Ungeliebte mit zweckfrei-ästhetischem Blick zu betrachten. 😉 Sonnige Grüße gen Süden!
Ich mag einfach keine Plastikfelder sehen und wenn es ja nur das wäre, dazu kommt der Umgang mit den Folien danach, bei weitem nicht alle LandwirtInnen gehen achtsam damit um und dann gibts eben viele kleine Plastikschnipsel all überall…
ihr hattet also auch Sonne, wir auch und ich kann gar nicht glauben wie warm es schon ist!
liebe Grüsse von Süd nach Nord
Unglaublich schön, dieses Goldbarren Feld und wie es dir gelungen ist deinen Eindruck in dem Foto fest zuhalten.
Danke, Patricia. Dieses schwere Leuchten war wirklich speziell. Ich hatte auf die Schnelle nur das Smartphone zur Hand, bin aber auch ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Liebe Maren, ich hab so was noch nie gesehen, es ist unglaublich, wie du es eingefangen hast mit dem goldenen Himmel über dem gewaltigen Goldbarrenfeld. Ziemlich beängstigend ist es, wie ein Stück „schöne neue Welt“ des Aldous Huxley.
Ja, ich verstehe, dass du dich an „Schöne neue Welt“ erinnert fühlst, Gerda. In natura empfand ich es allerdings überhaupt nicht beängstigend. Ich war auch zu beschäftigt mit den Veränderungen: zuerst Gold, dann Platin und Silber, Blei zuletzt.
Das ist eine ganz besondere Wahrnehmung, die Du in einem fantasischen Foto festgehalten hast!👏👏👏👏👌👍
Vielen Dank!
sehr schön fotografiert und atmosphärisch erzählt. kartoffeln habe ich nie geerntet aber wir hatten zuhause einen großen garten, da gab es auch viel zu ernten. 🙂
Ja, ernten ist toll. Und danke für dein schönes Feedback.
ich danke dir, für den schönen beitrag. 🙂