Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff: Mondnacht
Es gab viel zu erledigen, und der türkische Imbiss auf dem Weg von A nach B kam mir gerade recht. Ich bestellte einen Milchkaffee zum Mitnehmen, fragte nach einer Kleinigkeit zu essen, ebenfalls zum Mitnehmen. Nein keine türkische Pizza. Ich esse kein Fleisch. Ach, Vegetarierin? Das junge Paar am Nebentisch schaltet sich ein. Für den kleinen Sohn bestellen sie gern den panierten Blumenkohl. Den gibt es auch mit Salat und Schafskäse im Brot. Sehr zu empfehlen und sehr praktisch, um ihn unterwegs zu essen. Gerade wird die Portion für den Kleinen serviert. Ob ich mal probieren wolle? Die junge Mutter schneidet mundgerechte Häppchen, der Vater hält mir lächelnd den Teller hin. Ach D., das hätte dir gefallen!
Und mir gefällt das auch. Sehr!
herzlichst
Ulli
Danke, Ulli!
Liebe Maren, heute Morgen wurde ich wach und da erst ist mir der ganze Zusammenhang deiner Zeilen und Bilder aufgegangen – verzeih, ich war etwas unsensibel und im Geist bin ich leider immer wieder eine Schnecke … das schmälert zwar mein gefallen nicht, aber den ersten Kommentar!
Verzeih mir
lieb grüss ich dich
Ulli
Mach dir bitte keine Gedanken, du Liebe. Ich habe dich schon richtig verstanden.
da bin ich froh!
Das ist sehr liebevoll – alles: die Schilderung der Szene, die Widmung, das milde, lichte Grün der Fotos …
Freut mich sehr, dass du das so siehst, Pega.
Ach, liebe Maren, da schließe ich mich an. Schön, solche Begegnungen voller Nächstenliebe. Davon bräuchten wir mehr. Herzliche Grüße, Peggy
Unbedingt, Peggy. Ich freue mich, dass die kleine warme Begegnung für immer Teil dieses konkreten Tages sein wird – und nehme mir vor, selbst mehr solcher Momente zu schenken.
Tief berührt grüßt Gerda
Ich danke dir, Gerda.
Oh. Maren. Das erwischt einen aber. Liebe Grüße, Stefanie
Vielen Dank, Stefanie.
Wie schön! Du öffnest das Herz, bist ganz bei einem anderen – und es wird bemerkt, es teilt sich mit, irgendwelchen „fremden Leuten“, du schreibst darüber, wir lesen es, und es schlägt leise Wellen. So ein „bisschen“. Es hätte ihm gefallen. Du ahnst es schon, ich lese: es hat ihm gefallen, er war ja schließlich dabei.
Lieben Gruß von Michael
Sie, nicht er, aber darum geht es ja nicht, hier im Blog. Dabei gewesen. In Gedanken, energetisch, wer weiß… Ich mag dein Bild von den leisen Wellen, Michael, und wie schön du die Verbindung skizzierst, die für einen Moment auch in diesem Raum entstehen kann. Danke und einen herzlichen Gruß zurück!
Namaskaram Maren, wie schoen wieder nach so vielen Jahren „Joseph von Eichendorff“ zu lesen. Danke Dir von ganzem Herzen L)
Ich danke dir, Carina. Schön, dass der lyrische Wind aus der alten Heimat bei dir angekommen ist! Für mich zählt dieses Gedicht zu den schönsten in deutscher Sprache.