Ich gehe da oben her und hin
und sehe über die Berge hin.
Es ist so still, so friedenstill
ich und die Luft und die Erde sind still.
Es liegt vor mir ein schöner Wald
wie gut und wie lange kenn’ ich den Wald.
Auch ist vor mir ein kleines Haus
ein Wirtshaus, oder ein Bauernhaus;
es liegt so still wie die ganze Welt
und die Bäume stehen so still in der Welt.
Ich will wohl lieber weiters gehen
ich muss aus Frieden und Stille gehn.
Robert Walser: Frieden?
Mit einem herzlichen Gruß an Ulli vom Café Weltenall, die gerade ins Winterland einlud und ihren BesucherInnen einen Moment der Reduktion und Wesentlichkeit schenkte.
Liebe Maren, du zeigst wundervolle Bilder aus „deinem“ Winterland! Herr Walser stimmt mich nachdenklich, aber wie auch nicht in dieser Zeit, wenn es um den Frieden geht? Danke dafür und für deine lieben Worte zu mir hin. Das tut gerade richtig gut!
Liebe Grüsse, heute etwas müde – Feierabend …
Ulli
Freut mich sehr, Ulli! Und die Zeiten, die hatte auch ich im Sinn.
Schön, von der Stille zu hören. Als Radfahrerin bin ich fast immer genervt, wenn ich draußen wieder Schneeschichten sehe nach durchschneiter Nacht. Aber eben: Schnee ist, zumindest außerhalb der Stadt vor allem Stille. Wenn man ihn vom Zimmer her anschaut meist auch schon.
Wie ich dein Wortbild mag, Stephanie! Von der Stille hören…
Reduktion und Wesentlichkeit ……. genau ! Damit beschäftige ich mich gerade. In einer Winterlandschaft kann man es sehr gut erleben.
Viel Erfolg und noch mehr Freude mit deinem Vorhaben wünsche ich!
Danke ❤