Der allererste Eindruck: Himmel, was wird in der City gebaut! Kräne, so weit das Auge reicht. Der „Telespargel“ – nur noch eine Stange im Salat. Rohre verschmelzen mit der Umgebung zu farblich fein abgestimmten grafischen Mustern.
Ein Hauch Vergänglichkeit haftet den meisten an, aber immer auch dieses selbstbewusste „Yes we can!“ Und Baumeister Schinkel hat alles im Blick.
Ein paar Ecken weiter ruft ein Kind: „Mama, was macht denn der gelbe Mann da?“

Juhuu! Da steht „Teil 1“! Da kommt noch mehr!! 🙂
Deine Erwartung wird mein Ansporn sein, lieber Stefan! 😉
Ansporn ist doch gut! Aber lass‘ Dich keinesfalls stressen 😉
Nee! 🙂
Schaut der gelbe Mann zum Fenster hinein oder will er mit dem opf durch die Wand? Jedenfalls schöne Berlin-Eindrücke, da mus ich auch mal wieder hin 🙂
Aus der Perspektive wirklich schwer zu sagen… Vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit, diesem und anderen Berlin-Geheimnissen vor Ort nachzuspüren? Vielen Dank für den Besuch hier und einen schönen Tag!
Klasse. Aber eine Frage bleibt offen: Der Tele-Spargel – meinst Du damit den echten oder den tätowierten Spargeltarzan auf dem Werbeplakat? So oder so: Am Ende verschmelzen sie alle farblich fein abgestimmt 🙂
Hihi. Wenn du mal eines Tages gar keine Lust zum Lesen und Schreiben mehr haben solltest, liebe Birgit (die höheren Mächte mögen das verhüten!), könntest du glatt als Trainerin für Sinn und Achtersinn (norddeutsch für: Hintersinn) Furore machen… 😉
Ups. Zuviel der Ehre 🙂 Aber sollte ich meinen Hauptjob verlieren, wer weiß …Achtersinn – tolles Wort, das kannte ich noch gar nicht. Kommt in meinen Wortschatz!
Liebe Maren,
bisher bin ich ja der festen Meinung gewesen, mich in den Obergeschossen überhaupt gar nicht um Blicke von außen kümmern zu müssen und so habe ich mich vor ihnen auch kein bisschen vorgsehen. Diese Idee hat mir nicht nur bei der Wohnungssuche Anleitung gegeben, sondern mir auch ein großes Stück Freiheit beschert. Nun sehe ich aber, dass ich da konsequent umdenken muss, wenn ich den möglichen Besuch des gelben Mannes und seine neugierigen Blicke auch in höhergelegene Fenster berücksichtige. Aber vielleicht gefällt es ihm ja in Berlin so gut, dass mit seinem Blick in der fernen Provinz gar nicht zu rechnen ist…
Viele Grüße, Claudia
Ohgottohgott, liebe Claudia, d a r a n hatte ich überhaupt noch nicht gedacht! Ich lebe ja selbst in größter Naivität partiell vorhangsfrei obergeschossig… Noch baue auch ich darauf, dass der gelbe Mann Berliner durch und durch ist, danke aber schon einmal fürs Aufmerksammachen. Es ist sicher kein Nachteil, vorbereitet zu sein. Gerade denke ich, dass so ein gelber (oder meinetwegen auch andersfarbiger) Mann vorm Haus ja womöglich auch Vorzüge hätte – er könnte einem z.B. mal schnell die Einkäufe und andere Lasten zum Fenster hereinreichen… 😉
Danke! Gute Fotos! Sie schicken mich wieder einmal Richtung Berlin… obwohl ich die Stadt eigentlich gar nicht so sehr mag!
Ich danke und wünsche ggf. viele lohnende Eindrücke und Begegnungen in Berlin! Schön ist die Stadt ja nicht wirklich und außerdem ziemlich anstrengend, aber (für mich) auch sehr anregend. Ich habe mir gerade vorgenommen, in Zukunft öfter vorbeizuschauen. Von Hamburg ist es ja kaum mehr als ein Katzensprung (und eine gute Ergänzung zum hier gelegentlich herrschenden Übermaß an Beschaulichkeit).
Vermutlich hat der Riese „Hungarium“ als Hunger missverstanden und wollte oben mal nachsehen, ob er was Essbares findet?
Der verführerische Duft von Palatschinken war noch am Maxim Gorki Theater deutlich zu vernehmen…
Da hatte ich doch den richtigen Riecher!
Das erste Foto ist mein Favourit. Und die anderen gefallen mir auch.
Und ich freue natürlich mich über die geklammerte 1 im Titel 😉
Frühabendlichenovemberdunkle Grüsse aus dem südlichen Bembelland
Danke für Ihr Interesse! Ich merke gerade, dass man sich durch Ankündigungen auch ein bisschen unter Zugzwang setzt… 😉
Das geht mir ähnlich, Freudigerwartungsankündigungen zeigen drucktechnisch schon Wirkung ~~~
Mittagskaltgrauhimmlischtypische Novembergrüsse aus dem mainspitzigen Bembelland
Schön! Du ahnst, liebe Maren, dass mir das alles gut gefällt und ich mich schon auf weitere Eindrücke und Entdeckungen sehr freue. 🙂
Hui, die Messlatte noch ein bisschen höher gelegt, lieber Zeilentiger! 🙂 Und irgendwann suchen wir weitere Mitstreiter und gründen die Vereinigung der Schnipsel-Blogger – einverstanden?
Aber gerne ohne Messlatten und Erwartungen, die wollte ich gar nicht ins Spiel bringen. 😀
Liebe Maren, Du hast hier genau mein Thema getroffen, nämlich das unermüdlich Bauen, so dass keine grüne Wiese, kein leerer Platz mehr übrigbleibt, ich bin verzweifelt! Das empfinden auf jeden Fall viele Menschen so bei uns im Tessin. Liebe Grüsse
Liebe Martina, das kann ich mir vorstellen, dass dein Herz blutet, wenn in deiner Umgebung keine grüne Wiese, kein leerer Platz mehr übrigbleibt. Rund um den Berliner Schinkelplatz geht es, wenn ich das richtig gesehen habe, allerdings mehr um Sanierung vorhandener Bausubstanz. Schöne Grüße zu dir ins Tessin!
das ist ja wirklich vorbildlich!:) Ich wünsche einen gemütlichen Abend. Liebe Grüsse aus dem sehr regnerischen Tessin.
Liebe Maren, komisch, dass ich gar keine Benachrichtigung bekommen habe, ich verfolge dich doch 😉 und wie es sich lohnt, ich schätze deine Bilder sehr, schliesse mich hier Herrn Ärmel an, auch mein Favorit ist Bild nr. 1, wenn auch die anderen klasse sind, der gelbe Mann … das ist sein geheimnis- aber dabei fällt mir die Frage ein: wie Kinder wohl diese Welt empfinden, die Welt voller Grafittis, Figuren, Kränen und …. man muss sie fragen, unbedingt! Beim nächsten Besuch, der jetzt aber mindestens noch bis zum nächsten September warten muss.
liebe Grüsse vom Berg in die Hansestadt
Ulli
Ich habe mir gerade vorgenommen, öfter mal einen Abstecher nach Berlin zu machen… Und Grafffiti-Gucken mit Kindern – eine großartige Idee! Herzlichen Dank für dein Lob, das aus dem Mund einer Bilder-Menschin natürlich eine besondere Freude ist! 🙂